17.02.2005

10:50 Uhr

Abschiebung-nein-danke

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Goslarsche Zeitung v. 15.2.05 | Aufruf von Pastor Oelker |

Auszüge aus der Regierungserklärung

aus: "Website des Ev.-Luth. Kirchenkreis Celle" 
vom 15.2.2005:


Für den Wietzenbrucher Pastor Michael Oelkers reicht es nicht aus, dass sich prominente Personen wie die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann und die Spitze der EKD, der Petitionsausschuss des Landtages, der Niedersächsische Flüchtlingsrat und andere gegen die Abschiebung der Iranierin Zahra Kameli ausprechen. Am Montag hatte Käßmann Bundespräsident Horst Köhler darum gebeten, sich für die Iranerin einzusetzen, der in ihrem Heimatland die Todesstrafe droht, weil sie sich von ihrem islamischen Ehemann scheiden ließ und zum christlichen Glauben übertrat. 

Michael Oelker empfiehlt allen, die sich für den Verbleib von Zahra Kameli in Deutschland aussprechen, sich direkt an den Innenminister Uwe Schünemann (CDU) zu wenden. Schünemann bekräftigte am Montag, die Frau werde abgeschoben, sobald sie reisefähig sei. Zurzeit schiebt die Landesregierung aber die Verantwortung für eine Abschiebung auf das Bundesinnenministerin, das die Verantwortung wiederum in die niedersächsische Landesmetropole zurück deligiert. Die Protestbriefe, so Oelkers, sollten umgehend an das Innenministerium des Landes Niedersachsen, Lavesalle, 30169 Hannover gerichtet werden. Auch ein Protestschreiben per E-Mail ist möglich an: poststelle@mi.niedersachen.de 

Die von der Abschiebung bedrohte 24-Jährige aus Goslar wird weiterhin in einer Frankfurter Klinik behandelt. "Ihr geht es sehr schlecht", sagte der Iran-Seelsorger der hannoverschen Landeskirche, Pastor Hans-Jürgen Kutzner, der mit ihr in Kontakt ist.

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Schreiben Sie einen Brief und senden Sie ihn an den niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann!
(Post- und E-Mail-Adressen)

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